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Stadt Kaltennordheim

Kaltennordheimer Rathaus

Herr Erik Thürmer - Bürgermeister

Wilhelm-Külz-Platz 2
36452 Kaltennordheim

Telefon (036966) 7780
Telefax (036966) 77899

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.kaltennordheim.de

Öffnungszeiten:
Montag: 08.30 Uhr - 12.00 Uhr
13.30 Uhr - 15.00 Uhr
Dienstag: 08.30 Uhr - 12.00 Uhr
13.30 Uhr - 17.30 Uhr
Mittwoch 08.30 Uhr - 12.00 Uhr
Donnerstag 08.30 Uhr - 12.00 Uhr
13.30 Uhr - 15.00 Uhr
Freitag: 08.30 Uhr - 12.00 Uhr


Aktuelle Meldungen

Informationen zur Einrichtung eines Sperrvermerks für die Übermittlung personenbezogener Daten

(19.01.2018)

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

alle Personen, die im Meldebereich der Stadt Kaltennordheim mit ihren erfüllten Gemeinden Diedorf und Empfertshausen gemeldet sind, haben nach Maßgabe des Thüringer Meldegesetzes ein Widerspruchsrecht zur Veröffentlichung oder Übermittlung ihrer Personendaten.

 

Eine Beantragung ist jederzeit zu den üblichen Öffnungszeiten möglich und gilt bis auf Widerruf. Bei Wegzug erlischt die Übermittlungssperre und muss bei Wiederzuzug neu beantragt werden.

Die Eintragung Ihres Antrages erfolgt kostenfrei.

Folgende Übermittlungssperren können eingerichtet werden:

 

  • Widerspruch gegen die Übermittlung an Religionsgesellschaften

  • Widerspruch bei Alters – und Ehejubiläen

  • Widerspruch gegen die Übermittlung an Parteien

  • Widerspruch gegen die Übermittlung an Adressbuchverlage

  • Widerspruch gegen die Internetauskunft mittels automatisiertem Abruf

  • Widerspruch zur Auskunftserteilung/Übermittlung für

    erkennbare Zwecke der Direktwerbung

  • Widerspruch gegen die Datenübermittlung an das Bundes-

    amt für Wehrverwaltung

     

    Für weitere Informationen steht Ihnen die Mitarbeiterin des Einwohnermeldeamtes im Rathaus in Kaltennordheim unter der Tel.-Nr. 036966/778-34 oder per E-Mail an: t.zobel-fleck@kaltennordheim.de gern zur Verfügung. Dort erhalten Sie auch das entsprechende Antragsformular.

 

 

 

Sozialhaltestelle Kaltenlengsfeld

(20.01.2017)

Die kleineren Orte der Rhön haben in den letzten 25 Jahren einen Großteil ihrer Einzelhandelsstruktur verloren. Gleichzeitig stieg die Zahl der Senioren, die mangels eigener Mobilität auf Hilfe zur Sicherstellung ihrer Versorgung angewiesen sind. Diese wünschen sich zudem neben der reinen Versorgungsaufgabe des Einzelhandels auch Kommunikationstreffpunkte. Das Gespräch beim Einkaufen im kleinen Laden mit den Nachbarn und Bekannten findet in den großen Discountern aufgrund der Anonymität nicht mehr statt. Der Aufbau von Einzelhandelsstrukturen in den Ortsteilen wird nach Analyse der Kaufkraft als nicht tragfähig gesehen. Somit müssen neue Konzepte erdacht werden. Mobile Versorger gewinnen daher zunehmend an Bedeutung. So sind inzwischen nicht mehr nur die klassischen Bäckerautos sondern auch Spezialhändler wie Gärtnerei etc. anzutreffen. Mit einem Modellprojekt wurde in Kaltenlengsfeld ein zentraler Anlaufpunkt als Sozialhaltestelle gebaut, der von den mobilen Versorgern künftig angefahren werden kann und an dem die Senioren eine überdachte Unterstellmöglichkeit mit Sitzgelegenheiten und Tisch vorfinden. Für die mobilen Versorger gibt es Stromanschlüsse, einen befestigten Haltepunkt sowie eine Schautafel, an der sie die Anfahrtszeiten und ihr Angebot aushängen können. Damit finden die Versorger optimale Bedingungen vor.

 

Die Stadt Kaltennordheim verfolgte das Ziel einer nachhaltigen Projektrealisierung und versuchte daher Synergieeffekte zu schaffen, in der Form, dass das Gebäude mehrfach genutzt werden kann. So dient die Sozialhaltestelle gleichzeitig als Wartehäuschen für den Öffentlichen Personennahverkehr.

 

Das Projekt wurde als Modellprojekt zur Gestaltung des demografischen Wandels in Thüringen beim Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eingereicht und von der Expertenjury als förderwürdig eingestuft. Das Projekt wurde bei Gesamtkosten von 12.500 € mit insgesamt 10.000 € gefördert.

 

Nach Ausschreibung erhielten die Firmen Tiefbau Breunung aus Fischbach und Metallbau Beck aus Frankenheim den Zuschlag zur Realisierung. Nach knapp 6 Wochen Bauzeit konnte am 20.12.2016 die Sozialhaltestelle übergeben werden. Bürgermeister Erik Thürmer und Ortsteilbürgermeister Klaus Hesse bedankten sich bei Matthias Neundorf von der Firma Metallbau Beck, welche die Sozialhaltestelle nach Vorgabe der Stadt technisch konzipiert hatte. Waltraud Ebert und Ewald Mittelsdorf aus Kaltenlengsfeld waren ebenfalls gekommen um das erste Mal probesitzen zu können. Beide freuten sich über das Projekt bei dem die Senioren der Stadt im Fokus standen.

 

 

Foto zur Meldung: Sozialhaltestelle Kaltenlengsfeld
Foto: (v.l.Klaus Hesse, Erik Thürmer, Waltraud Ebert, Ewald Mittelsdorf, Matthias Neundorf)

Zukunftspreis Thüringen - Platz 5 für Klings

(20.01.2017)

Das Örtchen Klings hat mit den Folgen des demographischen Wandels zu kämpfen. Dadurch nehmen die im Ort angebotenen Dienstleistungen immer mehr ab. So stand im letzten Jahr die Zukunft des Friseurs auf dem Spiel. Dieser hatte bislang einen Raum in der alten Gemeindeverwaltung und kam zweimal die Woche nach Klings, um seine Dienstleistungen insbesondere den älteren Bürgern anzubieten. Dadurch war der Friseur ein wichtiger Treff- und Kommunikationspunkt im Ort. Da die alte Gemeindeverwaltung im Übrigen leer stand und abgerissen werden soll, drohte diese Dienstleistung ebenfalls wegzubrechen.

 

Ortsteilbürgermeister Marko Geruschke hatte die Idee, einen überwiegend ungenutzten Teil im Dorfgemeinschaftshaus in Eigenleistung umzubauen um den Friseur im Dorf zu halten. Durch Bürgermeister Erik Thürmer und den Stadtrat der Stadt Kaltennordheim wurde diese Idee von Anfang an unterstützt und hierfür das Budget für das benötigte Baumaterial ohne Diskussion bereitgestellt.

 

Ein Kern von engagierten Bürgern der Dorfgemeinschaft Klings hat in vollständiger Eigenleistung den Umbau realisiert. Zahlreiche Bürger aus Klings haben dies nach Bedarf generationenübergreifend bei den einzelnen Bauabschnitten ebenfalls tatkräftig unterstützt. So wurden weit über 1.000 ehrenamtliche Stunden geleistet. Es wurden sämtliche Leistungen wie Elektrik, Heizung und Sanitär, Trockenbau, Fußboden, Putz-, Tapezier- und Malerarbeiten, Fenster und Türen, Außenanlagen, Zaunbau und Umzug erbracht. Entstanden sind dabei neben dem neuen Friseursalon, ein WC und ein Aufenthaltsraum, welcher für den Schülertreff der Caritas, die Christenlehre sowie die Senioren genutzt wird. Ohne den Arbeitseinsatz wäre das Projekt nicht möglich gewesen.

 

Dieses außergewöhnliche Engagement hat sich sehr schnell rumgesprochen. Bereits im Sommer wurde die Initiative von dem Bundestagsabgeordneten Christian Hirte besucht. Im Herbst folgte die Einladung zur Verleihung des Thüringer Zukunftspreises durch den Thüringer Ministerpräsidenten in der Thüringer Staatskanzlei. Heiko Reinau, Marko Geruschke, Alexander Matthes, Michaela Ulrich, Annette Günther, Erik Thürmer, Silvio Fleischmann und Stefan Denner (von links) freuten sich stellvertretend für den ganzen Ort über die Verleihung des 5 Platzes des Thüringer Zukunftspreises. Bürgermeister Erik Thürmer bedankte sich in diesem Rahmen bei den Helfern und wünschte sich noch zahlreiche gemeinsame Projekte. Ortsteilbürgermeister Marko Geruschke schloss sich den Dankesworten an und betonte, dass durch dieses gemeinsame Projekt der Zusammenhalt im Ort deutlich gestiegen ist und so die Arbeit für den Ort sehr viel Spaß macht.

 

 

Foto zur Meldung: Zukunftspreis Thüringen - Platz 5 für Klings
Foto: Preisverleihung

Trauerhalle Fischbach übergeben

(20.01.2017)

Im Jahr 1949 wurde von den Fischbacher Bürgern auf dem Friedhof eine Leichenhalle mit 2 Kammern zur Aufbahrung errichtet. Nach einer grundlegenden Sanierung in den frühen 1990 Jahren stand das Gebäude in den letzten Jahren leer, da die Aufbahrungen seither zentral in den Bestattungsinstituten mit Kühlräumen erfolgt.

 

In den zuletzt sehr heißen Sommern ist es vermehrt dazu gekommen ist, dass gerade ältere Menschen bei Beerdigungen Probleme mit dem Kreislauf bekommen haben. Da es auf dem Friedhof keine Trauerhalle gibt, standen die Besucher bei Beerdigungen ungeschützt in der Sonne, zumal es kaum schattige Plätze oder Sitzgelegenheiten gibt. Daher entstand im Ortsteilrat Fischbach die Idee, der ungenutzten Leichenhalle auf dem Friedhof wieder einer neue und sinnvolle Nutzung zuzuführen und diese in eine Trauerhalle umzubauen. Durch den städtischen Bauhof wurden unterer der Federführung von Ortsteilbürgermeister Gerhard Schmidt und Bauhofmitarbeiter Uwe Jung das Projekt angegangen. Es wurde die Zwischenwand der Kammern entfernt, die Innenwände neu verputzt, die Decke saniert und Zugang sowie Vorplatz zum Gebäude neu gepflastert und dabei barrierefrei ausgestaltet. Der Bauhof wurde bei den Pflasterarbeiten von zwei afghanischen Flüchtlingen, welche in Kaltennordheim untergebracht sind, tatkräftig unterstützt.

 

Mit dem Bestattungsinstitut Uwe Limpert sowie der VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden eG konnten zwei Projektpartner gefunden werden, welche das Projekt jeweils mit 600 € finanziell unterstützt haben. Uwe Limpert sponsert die Holzarbeiten für die Decke die Trauerhalle sowie einen Windschutz für den Vorplatz. Durch die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden eG wurde die Bestuhlung gesponsert. Bürgermeister Erik Thürmer und Ortsteilbürgermeister Gerhard Schmidt unterstrichen im Rahmen einer kleinen Übergabeveranstaltung mit den Fischbacher Bürgern, dass bei dem Projekt mit kleinem Aufwand ein großer Nutzen für den Ortsteil entstanden ist und bedankten sich bei allen, die dieses Projekt ermöglicht haben. Als kleines Dankeschön hatte Gerhard Schmidt für die beiden Hauptsponsoren das Fischbacher Heimatbuch mitgebracht, in dem die Geschichte des Ortes dokumentiert ist. Da Jan Wettstein terminlich leider kurzfristig verhindert war, wurde die Übergabe des Heimatbuches durch Bürgermeister Erik Thürmer nachgeholt und dabei der große Dank der Fischbacher Bürgerschaft für diese wichtige Unterstützung übermittelt. Jan Wettstein betonte dabei, dass man dem regional verwurzelten Gedanken geschuldet, das Projekt sehr gerne unterstützt hat. Es lag der VR-Bank am Herzen, als verlässlicher Partner der gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsregion dort Hilfe zu leisten, wo diese am dringendsten gebraucht wird.

Foto zur Meldung: Trauerhalle Fischbach übergeben
Foto: Übergabe Trauerhalle


Veranstaltungen

18.12.​2018
14:30 Uhr
Seniorenweihnachtsfeier in Kaltenlengsfeld
Einladung zur Seniorenweihnachtsfeier Liebe Seniorinnen und Senioren, ... [mehr]
 
 

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